HeptaMS Spec Driven Development
Führt zur Zertifizierung: HeptaMS Certified Skill – Spec Driven Development
Der Kurs behandelt Spec-Driven Development: die Spezifikation als führendes Artefakt und den Weg von der Constitution über Spezifikation, Plan und Aufgaben bis zur Umsetzung durch einen Agenten.
- Umfang
- 4 Halbtage à 4 h (~16 h) – Theorie im Wechsel mit Praxisaufgaben 4 Blöcke à 4 Stunden
- Formate
- Live Online · Präsenz
- Prüfung
- Multiple-Choice, 10–15 Fragen, 70 %, 3 Versuche · optionale praktische Abgabe (Spezifikation + Ergebnis aus Tag 2)
- Voraussetzungen
- Entwicklungserfahrung. S4 AI Coding foundation dringend empfohlen – Isolation, Secrets und Token-Budget werden vorausgesetzt.
Worum es geht
Der Kurs behandelt Spec-Driven Development: die Spezifikation als führendes Artefakt und den Weg von der Constitution über Spezifikation, Plan und Aufgaben bis zur Umsetzung durch einen Agenten. Er behandelt, aus welchen Gründen KI-generierter Code fehlerhaft sein kann, wie sich fehlerhafte Korrekturen ausbreiten, und wo Spec-Driven Development in eine Vorab-Durchplanung zurückfällt. Ein praktischer Teil führt den Workflow an einem Aufgabenset in einer vorbereiteten Umgebung durch, gefolgt von der Arbeit mit Fehlerklassen und Wissensquellen.
Wenn ein Agent ein Feature über Nacht umsetzt, ist nicht mehr die Umsetzung knapp, sondern die Klarheit darüber, was gebaut werden soll. KI macht die Entwicklung dabei nicht gleichmäßig schneller, sondern vergrößert die Streuung der Ergebnisse.
Was der Kurs vermittelt
- Begründen, warum KI die Streuung der Entwicklungsergebnisse vergrößert.
- Eine Anforderung darauf prüfen, ob sie eindeutig, abgegrenzt und prüfbar ist.
- Augmented Coding von Vibe Coding unterscheiden.
- Die Mechanismen benennen, durch die KI-generierter Code fehlerhaft wird, und einen solchen Fehler in einem Patch finden.
- Eine Constitution und eine Spezifikation schreiben, die einen Agenten tragfähig steuern.
- Den Workflow durchlaufen und das Ergebnis gegen die Spezifikation verifizieren.
- Erkennen, wann Spec-Driven Development in eine Vorab-Durchplanung zurückfällt, und gegensteuern.
- Eine Fehlerklasse identifizieren und der richtigen Wissensquelle zuordnen.
Für wen dieser Kurs ist
Entwicklerinnen und Entwickler, die mit Coding-Agenten arbeiten und bessere Ergebnisse wollen. Tech Leads, die eine Arbeitsweise für ihr Team festlegen. Architekten.
Wer in eine Architektur- oder Tech-Lead-Rolle hineinwächst. Requirements Engineers und Business Analysts mit technischem Bezug. QA-Rollen, die Prüfbarkeit sicherstellen.
Lernziele im Detail
- 1 Begründen, warum KI die Varianz der Entwicklung vergrößert statt sie gleichmäßig zu beschleunigen – und was daraus für die Arbeitsweise folgt.
- 2 Eine Anforderung am Qualitätstor prüfen – eindeutig, abgegrenzt, prüfbar – und benennen, warum eine unklare Anforderung bei einem Agenten teurer ist als bei einem Menschen.
- 3 Augmented Coding von Vibe Coding unterscheiden und am eigenen Vorgehen feststellen, welches stattfindet.
- 4 Die fünf Mechanismen benennen, durch die KI-generierter Code subtil falsch wird, und einen solchen Fehler in einem Patch finden.
- 5 Eine Constitution und eine Spezifikation schreiben, die einen Agenten tragfähig steuern.
- 6 Den SDD-Workflow durchlaufen – Specify, Plan, Tasks, Implement – und das Ergebnis gegen die Spezifikation verifizieren.
- 7 Erkennen, wann SDD in einen Wasserfall zurückfällt, und die drei Gegenmittel anwenden: begrenzte Batch-Größe, Verifikation vor und nach der Umsetzung, empirische Kontrolle.
- 8 Eine Fehlerklasse identifizieren und der richtigen Wissensquelle zuordnen – Constitution, Spec-Template oder Architecture Decision Log.
Termine & Wunsch-Pools
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Kein passender Termin? Trag dich unverbindlich in einen Wunsch-Pool ein - sobald genug Interessierte zusammenkommen, planen wir Termin und Ort und melden uns.
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