HeptaMS
HeptaMS Lean-AI Estimation and Planning
Ein Werkzeug, sauber beherrscht.
HeptaMS Certified Skill

HeptaMS Lean-AI Estimation and Planning

Führt zur Zertifizierung: HeptaMS Certified Skill – Lean-AI Estimation and Planning

Der Kurs behandelt Schätzen, Priorisieren und Planen ausgehend von der Frage, wozu geschätzt wird: um einen Zyklus zu füllen, um Prioritäten zu ordnen oder um ein Budget zu begründen.

Kursgebühr
449 €
Zertifikat optional für 195 €
Auf einen Blick
Umfang
½ Tag (~4 h) 1 Blöcke à 4 Stunden
Formate
Live Online
Prüfung
Multiple-Choice, 10–15 Fragen, 70 %, 3 Versuche inklusive
Voraussetzungen
keine. Erfahrung in einem Delivery-Team macht den Kurs greifbarer.

Worum es geht

Der Kurs behandelt Schätzen, Priorisieren und Planen ausgehend von der Frage, wozu geschätzt wird: um einen Zyklus zu füllen, um Prioritäten zu ordnen oder um ein Budget zu begründen. Er behandelt die kognitiven Verzerrungen, die Schätzungen beeinflussen, die gängigen Verfahren von Story Points bis #NoEstimates, WSJF und Cost of Delay sowie Velocity und Monte-Carlo-Prognosen. Ein Abschnitt behandelt, was sich an der Aufwandsschätzung ändert, wenn KI die Streuung der Ergebnisse vergrößert.

Warum dieser Kurs

Debatten über Schätzverfahren werden häufig geführt, ohne dass der Zweck der Schätzung geklärt ist. Hinzu kommt, dass Schätzungen systematisch verzerrt sind: Planning Fallacy und Anchoring wirken unabhängig vom gewählten Verfahren.

Was der Kurs vermittelt

  • Für eine Situation benennen, wozu geschätzt wird, und das passende Verfahren wählen.
  • Planning Fallacy und Anchoring in einer Schätzrunde erkennen und durch Struktur entschärfen.
  • Begründen, warum Story Points ab einer bestimmten Größe an Aussagekraft verlieren, und stattdessen schneiden.
  • Eine WSJF-Priorisierung rechnen und die Schwächen der verbreiteten Umsetzung benennen.
  • Velocity als Kompass einordnen und eine Monte-Carlo-Prognose als Bandbreite lesen.
  • Begründen, warum KI die aufwandsbasierte Schätzung verändert, und mindestens zwei Alternativen anwenden.

Für wen dieser Kurs ist

Primär

Value Owner und Product Owner, die priorisieren. Flow Owner und Scrum Master, die Planungsrunden moderieren. Projekt- und Programmleitungen, die Prognosen abgeben.

Ebenfalls passend

Wer in eine dieser Rollen hineinwächst. Entwicklerinnen und Entwickler, die schätzen sollen und nicht wissen, wozu. Führungskräfte, die Schätzungen entgegennehmen und interpretieren.

Lernziele im Detail

  1. 1 Für eine gegebene Situation benennen, wofür geschätzt wird – Sprints füllen, Prioritäten ordnen oder Budgets rechtfertigen – und das passende Verfahren wählen.
  2. 2 Planning Fallacy und Anchoring in einer laufenden Schätzrunde erkennen und durch Struktur entschärfen.
  3. 3 Begründen, warum Story Points ab 13 ihre Aussagekraft verlieren – und die Alternative anwenden: schneiden statt schätzen.
  4. 4 Erklären, warum der Wert von Planning Poker in der Diskussion liegt und nicht in der resultierenden Zahl.
  5. 5 Eine WSJF-Priorisierung rechnen und die bekannten Schwächen der verbreiteten Umsetzung benennen.
  6. 6 Velocity richtig einordnen – als Kompass, nicht als Leistungsmaß – und eine Monte-Carlo-Prognose als Bandbreite lesen.
  7. 7 Begründen, warum KI die aufwandsbasierte Schätzung bricht, und mindestens zwei Alternativen anwenden.

Termine & Wunsch-Pools

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Noch Fragen?

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